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BBS Meppen beteiligen sich am am Briefmarathon von Amnesty International

br 23. Januar 2017

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Im vergangenen Dezember haben zum zweiten Mal viele Klassen der Berufsbildenden Schulen Meppen an dieser weltweiten Aktion teilgenommen.




Jährlich ruft Amnesty International zum Tag der Menschenrechte am 10. Dezember zum Briefmarathon auf. Dabei schreiben weltweit Hunderttausende Menschen Millionen Briefe. Sie appellieren darin an Regierungen, die Menschenrechte zu einzuhalten, und drücken ihre Solidarität mit Menschen aus, deren Rechte verletzt werden. Die handgeschriebenen Postkarten, Briefe und Solidaritätsbekundungen sind ein großer Trost für Menschen, die sich in schrecklichen Situationen befinden. Und jeder Brief kann Menschen vor unfairen Prozessen schützen, Folter verhindern, Leben retten. Ein einziger Brief, der den Schutz der Menschenrechte verlangt, wird wahrscheinlich ungelesen weggelegt. Aber tausende Briefe sind kaum zu ignorieren. Zur weltweit größten Briefaktion für Menschen in Not und Gefahr sind auch SchülerInnen eingeladen.

Im vergangenen Dezember haben zum zweiten Mal auch viele Klassen der Berufsbildenden Schulen Meppen an dieser Aktion teilgenommen.

In diesem Jahr hat die Amnesty International – Gruppe Meppen sich für vier von zehn Fällen entschieden: In Malawi sollen Menschen mit Albinismus besser vor Verfolgung und Diskriminierung aufgrund ihrer Besonderheit geschützt werden.

In Kamerun droht einem Studenten eine 20-jährige Haftstrafe, weil er sich in einer SMS an einen Freund über die bewaffnete Gruppe Boko Haram lustig gemacht hatte.

Im Iran wird einer seit 2008 inhaftierten Kurdin ärztliche Versorgung verwehrt, nachdem sie offensichtlich in der Folge von Folter das Augenlicht zu verlieren droht.

Der vierte Fall betrifft einen Journalisten in Ägypten, der inhaftiert ist, weil er Fotos von der gewaltsamen Auflösung eines Protestcamps von Anhängern des entmachteten Präsidenten Mursi in Kairo fotografierte.

An unserer Schule haben SchülerInnen weit über 800 Briefe geschrieben, die in eigens dafür aufgestellten Kästen gesammelt wurden. Nach Angaben der Amnesty International – Gruppe Meppen sind das etwa dreimal so viele Unterschriften wie im Vorjahr.

H.May