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Französische Gäste an den BBS Meppen

br 9. Juni 2017

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Neun Auszubildende zum Karosseriebauer und Autolackierer aus Niort haben als Gäste der Berufsbildenden Schulen Meppen besucht.




Niort, Hauptstadt des Departements Deux-Sèvres im Südwesten Frankreichs, Region Poitou-Charentes, zählt ca. 60.000 Einwohner. Neun von ihnen haben als Gäste der Berufsbildenden Schulen Meppen eine Woche bei uns verbracht, Auszubildende zum Karosseriebauer und Autolackierer mit ihrem Lehrer Pascal Brunet vom lycée professionnel Gaston Barré. Um die Arbeitsstrukturen zwischen deutschen und französischen Betrieben zu vergleichen und neue berufliche Erfahrungen zu sammeln, waren sie von Dienstag, 30. Mai, bis Freitag, 02. Juni 2017, in emsländischen Unternehmen als Praktikanten eingesetzt. Quentin Caurazze in der Autolackierwerkstatt Erikjan, Florian Raboute und Pierre Rey in der LPM Lack Profi GmbH, Charly Martin in der Autolackiererei Konowski in Haselünne, Anatole Cales und Julien Saubadu in der Egon Senger GmbH bei Mercedes, Marvin Leroy bei Auto Kemper und Pierre Langlet bei Josef Steinkamp Kfz.

Die 20 – 23 jährigen sind in der Ausbildung zum Schadengutachter für Kfz-Schäden und erwerben ihren Abschluss als Techniker (brevet de technicien supérieur). Die Gruppe nahm bei der DEKRA in Meppen an der Hauptuntersuchung eines VW Golf teil und konnte erfahren, wie die Prüfingenieure neue Informationstechniken über eine Smartphone App nutzen, um zielgerichtete Informationen zum jeweiligen Fahrzeugtyp zur Verfügung zu haben. Jens Hüser, Niederlassungsleiter, und Frank Barkmann erklärten ausführlich die neuen Entwicklungen der Fahrzeuguntersuchungen.

Idyllisch untergebracht auf dem Ferienhof Brüning in Meppen hat die Gruppe gerne die Gegend erkundet, abends an den Feiern zum Aufstieg des SV Meppen teilgenommen, die Stadt Emmen (NL) besucht, die Räume der BBS Meppen besichtigt und dabei gerne die Gegeneinladung für eine deutsche Gruppe Auszubildender ausgesprochen, sodass die Planungen dazu sofort anlaufen konnten. Schulleiter Franz Egbers und stellvertretender Schulleiter Richard Rademaker der BBS unterstützen uneingeschränkt die heute nicht mehr selbstverständlichen deutsch-französischen Kontakte und Besuche. Für eine positive Zusammenarbeit in Europa sind die persönlichen Erfahrungen jeder neuen Generation eine sinnvolle Investition. Auch politische Gespräche zur gerade zurückliegenden Präsidentschaftswahl in Frankreich wurden offen und respektvoll geführt.

Die Meppener Kollegen Walter Reincke und Leo Klafki erarbeiten bereits das Programm für den Gegenbesuch einer deutschen Gruppe von Azubis und freuen sich auf eine interessante Zeit in Niort im Herbst diesen Jahres, für den Zuschüsse des deutsch-französischen Jugendwerks beantragt werden.

W. Reincke