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BGJ Bautechnik errichtet Anbau für Gerätehaus der Hauptschule RütenbrockHier gibt es die Bilder!


Schüler des Berufsbildungsjahres Bautechnik, Vertreter der unterstützenden Firmen, der Schulen und der Innung vor dem Rohbau des Gerätehauses der Maximilianschule Rütenbrock.
Schüler des Berufsvorbereitungs- und Berufsgrundbildungsjahr Bautechnik von den Berufsbildenden Schulen Meppen haben während ihres Fachpraxisunterrichts einen Anbau des Gerätehauses der Hauptschule Rütenbrock realisiert. Schulleiter Günther Staarmann bedankte sich jetzt zum Schluss der Rohbauarbeiten während einer kleinen Feierstunde bei den Schülern, den Vertretern der Berufsbildenden Schulen sowie bei der Innung und den Firmen, die das Projekt unterstützt haben.
Die Berufsbildenden Schulen Meppen - gewerbliche und kaufmännische Fachrichtungen - bietet neben vier anderen Fachrichtungen auch das Berufsgrund-bildungsjahr Bautechnik (BGJ Bau) an. Der erfolgreiche Besuch dieser Schulform wird in der Regel mit einem Jahr auf die anschließende Berufsausbildung angerechnet. Dabei findet der praktische und theoretische Unterricht in diesem Ausbildungsjahr in den Berufsbildenden Schulen statt und umfasst eine entsprechende Grundausbildung für die Bauberufe. Gerade in diesem Berufsfeld ist es jedoch oft aus organisatorischen Gründen unumgänglich, dass die Ergebnisse des Fachpraxisunterrichts wieder abgerissen werden müssen, was der Motivation der Schüler natürlich nicht zuträgt.
Durch die gute Zusammenarbeit zwischen der Innung, dem öffentlichen Auftraggeber Stadt Haren, den Berufsbildenden Schulen und hilfsbereiten Firmen konnte für ein paar Wochen an der Hauptschule Rütenbrock eine "Lehrlingsbaustelle" verwirklicht werden, die es eben ermöglichte, dass die Schüler ihre Arbeit nicht wieder abreißen mussten, sondern als bleibendes Objekt, das zudem wieder von anderen Schüler genutzt werden wird, aufstellten. Und allen beteiligten Schülern war auch anzumerken, dass sie ein wenig stolz auf ihre Arbeit sind, die sie nicht nur anderen zeigen können, sondern die auch einen Wert für andere hat.
Bei einem Mittagessen, das die Schüler der Maximilianschule als kleine Anerkennung bereitet hatten, bedankte sich Schulleiter Günther Staarmann bei Obermeister Bernhard Dohle für die Bereitschaft der Innung, diese Projekt zu unterstützen, bei dem Bauunternehmen Suelmann und dem Abbundzentrum Emsland, die das Vorhaben materiell und praktisch unterstützt und betreut hatten, und schließlich bei dem Taxiunternehmen Krüssel, das den kostenlosen Transport der Schüler von Meppen nach Rütenbrock übernommen hatte. Sein besonderer Dank galt allerdings den beteiligten Schülern und den Vertretern der Berufsbildenden Schulen, Schullei-ter Oberstudiendirektor Benno Triphaus, Koordinator des Berufsfeldes Bautechnik, Studiendirektor Wilhelm Grönninger, und Fachpraxislehrer Hans Becker. Nicht nur die Realisierung des Anbaus, der sonst wegen der höheren Kosten kaum gebaut worden wäre, sei für die Rütenbrocker Schule von Vorteil, auch die Schüler hätten davon direkt profitiert. Die Hauptschüler in den letzten Klassen, die sich schon beruflich orientierten, hätten damit ein reales und praktisches Modell vor Augen gehabt und anschaulich nachvollziehen können, dass viele ihrer Unterrichtsinhalte durchaus für die Berufsausbildung von Nutzen sind.

Bei Fragen oder Anregungen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat
BBS Meppen 2006