Sie benutzen einen sehr alten Browser. Dadurch kann es unter Umständen zu Darstellungsproblemen kommen.

Gitta Connemann diskutiert mit Fachschülern über Perspektiven in der Landwirtschaft

br 29. Mai 2018

zurück



"Haben angehende junge Landwirte unter den derzeitigen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen eine langfristige Perspektive?" Über diese Frage diskutierte die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann jetzt mit Fachschülerinnen und -schülern der BBS Meppen.




Diese haben bereits eine Ausbildung zum Landwirt absolviert. Nun besuchen die Junglandwirte die einjährige Fachschule Agrarwirtschaft mit dem Ausbildungsziel, staatlich geprüfte Wirtschafter zu werden. Die meisten werden danach einen Hof übernehmen.

Die Schüler stellten der Christdemokratin ihre Betriebe sowie aktuelle Probleme vor. Die Liste war lang: Stalleinbrüche, Gutachten und Auflagen, Entzug von Flächen und Probleme mit der Weiterentwicklung der Betriebe. Die nächste Generation steht vor vielen Herausforderungen.

Connemann, die als stellvertretende Vorsitzende ihrer Bundestagsfraktion u.a. für die Bereiche Landwirtschaft und Ernährung zuständig ist, erklärte, an welchen Stellen die Politik ansetzen kann. Gleichzeitig machte sie aber auch deutlich: "Viele Bauernfamilien fühlen sich an den Pranger gestellt. Ihre Leistungen für uns alle werden kaum gesehen. Landwirte müssen wieder lauter werden."

Connemann riet den jungen Menschen deshalb, sich zu engagieren. Von dem Wissen und der differenzierten Auseinandersetzung mit den Themen zeigte sie sich beeindruckt: "Landwirte denken immer in Generationen. Ich habe hier mit jungen Menschen gesprochen, die ihren Beruf lieben und sich Gedanken über die Zukunft, Probleme und Lösungen machen. Die jungen Landwirte sind top ausgebildet, sind engagiert und haben Ideen - so haben sie eine langfristige Perspektive."

R. Pophanken