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Typisierungsaktion für die DKMS

br 29. August 2017

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Im Rahmen einer Typisierungsaktion für die DKMS ließen sich jetzt an den Berufsbildenden Schulen Meppen fast 300 Personen registrieren.




Die Deutsche Knochenmarkspendedatei (DKMS) ist eine gemeinnützige Organisation, die weltweit für an Blutkrebs erkrankte Menschen Stammzellen sucht. Eine Stammzellenspende ist häufig die einzige Überlebenschance für Betroffene und noch immer findet jeder siebte Erkrankte keinen passenden Spender. Die Finanzierung der DKMS realisiert sich über zwei Wege. Krankenkassen bzw. Gesundheitssysteme zahlen Pauschalen für die Spenderdateipflege, also administrative Kosten, und übernehmen die Kosten für die erfolgreiche Spendervermittlung ab dem Zeitpunkt, wenn die Datei einen Treffer landet und ein Spender zu einem Patienten passen könnte. In erster Linie wird die Arbeit jedoch über Geldspenden von Privatpersonen und Unternehmen getragen. Die so generierten Gelder fließen in die Finanzierung der Neuspender-Registrierung und finanzieren diese teilweise. Eine Registrierung kostet 40 Euro.

Um zumindest einen kleinen Teil der Kosten zu decken, organisierte das Projektteam um Ursula Kuiter und Lisa Höning in den Pausen den Verkauf von Kuchen und anderen Leckereien aus der Schulbäckerei und eine Verlosung um die Nutzung der Parkplätze der Schulleitung für vier Wochen, zudem kamen Spenden, beispielsweise eine großzügige vom Rotary Club Meppen. So kam insgesamt eine Summe von 3000 Euro zusammen.

Da dies die erste Typisierungsaktion an den BBS war, wurde dazu nur ein kleiner Personenkreis aufgerufen, angesprochen waren der 12. Jahrgang der Fachoberschulen sowie die 12. und 13. Klassen des Beruflichen Gymnasiums. Ein anschaulicher Vortrag von Natascha Döhring, DKMS Mitarbeiterin, leitete den Vormittag ein, in dem nicht nur die Ziele der Organisation dargelegt, sondern auch das Prozedere einer Stammzellentypisierung und -spende erklärt wurde. Dem schloss sich ein Erfahrungsbericht einer 19jährigen Auszubildenden an, die im vergangenen Jahr nur drei Monate nach der Ersttypisierung Stammzellenspenderin wurde. Sie sprach von einer „tollen Erfahrung“ und „sehr guten Betreuung durch die DKMS“. Anschließend wurde durch eingewiesene Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht der DKMS die Typisierung in einem Klassenraum durchgeführt, die trotz des Andrangs zügig verlief.

H.May